Gesundheit

Verschiedene Studien belegen, dass das Verletzungsrisiko auf Naturrasen grösser ist als auf Kunstrasen. Insbesondere Verletzungen der des Muskel-, Sehnen- und Gelenkstrukturen treten auf Kunstrasen weniger häufig auf als auf Naturrasen. Mögliche Ursachen kann das geringere Wegrutschen der Nockenschuhe sein, sowie die geringeren Unebenheiten auf der Oberfläche. Eine Zusammenstellung liefert die Studie von Professor Jan Ekstrand aus dem Jahre 2005, welche die Daten von 14 Teams auswertet:

 

Naturrasen

Kunstrasen

Team

Trainingsstd.

Verletzungen

Verletzungen pro 1000 Trainingsstd.

Trainingsstd.

Verletzungen

Verletzungen pro 1000 Trainingsstd.

1

4297

65

15,1

6007

99

16,5

2

2569

23

9,0

7939

48

6,0

3

1601

3

1,9

1618

3

1,9

4

3215

57

17,7

7129

61

8,6

5

1015

4

3,9

6195

17

2,7

6

2326

37

15,9

3182

30

9,4

7

650

11

16,9

2601

45

17,3

8

976

6

6,1

3431

20

5,8

9

179

3

16,8

1989

12

6,0

10

1122

6

5,3

2105

13

6,2

11

332

1

3,0

1547

14

9,0

12

5

0

0

1036

9

8,7

13

25

0

0

481

1

2,1

14

4

0

0

363

7

19,3

Total

18213

216

45623

379

Inzidenz

 

 

11,8

 

 

8,3


Da diese Studie auf Kunstrasenplätzen dritter Generation durchgeführt wurde, ist anzunehmen, dass neuere Erkenntnisse noch positivere Resultate zu Gunsten der Kunstrasen zu Tage bringen. Keine fundierte Studien bestehen bezüglich Langzeitschäden des passiven Bewegungsapparates, es ist jedoch anzunehmen, dass das regelmässige Trainieren auf denselben Bodenbedingungen erträglicher für den Bewegungsappart ist, als ein ständiges Adaptieren an wechselnde Bodenhärten wie dies bei Naturrasen der Fall ist.

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